Am Montag, dem 4.11.2019, wurden im Riederwald zwei Plätze nach Marie Juchacz und Cäcilie Breckheimer neu benannt.
Begrüßt von OB Feldmann trugen die Kinder der 4b der Pestalozzischule Frankfurt im Riederwald mit Vorträgen und Plakaten zum besonderen Gelingen der Veranstaltung bei.
Mit den Biografien beider bemerkenswerten Frauen, der Politikerin, Frauenrechtlerin und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, Marie Juchacz, und der im KZ ermorderten Riederwälder Sozialdemokratin Cäcilie Breckheimer, hat sich die 4b in ihrem Projekt “Gerechtigkeit” unter Leitung ihrer Klassenlehrerinnen, Helga Göpper und Liliana Alem, intensiv beschäftigt.
Einige Tage zuvor konnte die Enkelin von Frau Breckheimer, Ellen Engel, an einem Schulvormittag in der Pestalozzischule viel aus der Geschichte ihrer Großmutter erzählen, die vielen Fragen der 4b beantworten und über Gerechtigkeit und das Leben während der Zeit des Nationalsozialismus  diskutieren.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b trugen ihre Plakate und Texte bei der Einweihungsfeier vor, das war ganz schön aufregend.
Die Plakate fanden rege Beachtung.
Etwas Besonderes war die Würdigung der Beiträge der Kinder durch die Schwiegertochter von Cäcilie Breckheimer und den Mann von Ellen Engel, die beide sehr berührt waren.
Ungefähr 100 Menschen besuchten die Platzeinweihung.